Wildwasser-Geheimnisse im nördlichsten Norden Norwegens und Nordschweden! Mit dem Curve auf Expedition…

Jens Reinhold am zweiten Pass auf dem Weg zur Kvaenangselva. Foto: Sebastian Gründler

Jens Reinhold am zweiten Pass auf dem Weg zur Kvaenangselva. Foto: Sebastian Gründler

Neben Hammerstellen und unfahrbaren Passagen gibt es im Mittelstück der Kvaenangselva sogar ein paar ruhige Meter. Foto: Sebastian Gründler

Neben Hammerstellen und unfahrbaren Passagen gibt es im Mittelstück der Kvaenangselva sogar ein paar ruhige Meter. Foto: Sebastian Gründler

Unsere Planungen für die nördlichsten und noch völlig unbekannten Wildwasser in Schweden und Norwegen dauerten fast ein Jahr. Wir haben wochenlang Satellitenbilder studiert, Topo-Karten studiert und im Internet recherchiert – sowie mit vielen Norwegern in langen Emailsessions gesessen.

Die Borselva bietet verhältnismäßig wenig schweres Wildwasser, dafür aber Paddeln in einer sagenhaft schönen Schlucht und ist einer der nördlichsten Flüsse Europas. Foto: Sebastian Gründler

Die Borselva bietet verhältnismäßig wenig schweres Wildwasser, dafür aber Paddeln in einer sagenhaft schönen Schlucht und ist einer der nördlichsten Flüsse Europas. Foto: Sebastian Gründler

Der Aufwand hat sich gelohnt. Wir haben zwei Bäche mit Hubschraubern und 19 neue Flüsse zu Fuß erreicht. Über unendliche Fjells, über Pässe und Seen haben wir unsere Curves zu den Flüssen gebracht – und dort teilweise unwirklich schöne Landschaften und Wildwasser wie aus einer anderen Welt entdeckt.

Kitt und Peter im einsamen Felsenlabyrinth der Divielva. Foto: Sebastian Gründler

Kitt und Peter im einsamen Felsenlabyrinth der Divielva. Foto: Sebastian Gründler

Ein Fazit konnten wir nach einem Monat weit über dem Pokarkreis aber gleich ziehen. Unsere Bootswahl stellte sich als das Beste heraus, was uns passieren konnte. Die Curves 2.5 und 3.0 haben uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, selbst mit Gepäck an Bord. Dank Toni und Prijon kamen wir in den Genuss von gewogen 18,5 kg (!!) Booten – ein Gewicht, was beim aktuellen Creeker-Trend schon fast nicht mehr möglich zu sein scheint. Dadurch waren die fast 150 km, die wir die Boote insgesamt getragen und gezogen haben zwar immer noch eine Fetzenplackerei (die Engländer würden sagen “but we’re having fun…”), aber bei jedem Schritt konnten wir uns an dem Gedanken freuen: immer noch besser als mit einem Schiff das 23 kg oder gar mehr wiegt! Die Agilität im Wildwasser war trotz Gepäck ein echter Traum. Vielleicht können wir mithelfen, 2016 einen neuen Gewichts-Reduzierungs-Trend in Gang zu setzen. Es würde dem Paddelsport gut tun! Einfach weil es mehr Spaß macht!!!

Der Curve in Action. Kitt und Jens in einer der unzähligen Grundgesteinspassagen der Staburselva. Foto: Sebastian Gründler

Nur gut dass der Curve so kontrolliert durch Walzen und Rückläufe fährt, denn nach dieser Stelle auf der Divielva geht es gleich wieder in eine bei diesem Wasserstand unfahrbare Klamm. Foto: Sebastian Gründler

2016 werden wir darüber berichten, mit Bildern, Videos und Beschreibungen in Magazinen.

Kitt und Sebbi

Der Curve in Action. Kitt und Jens in einer der unzähligen Grundgesteinspassagen auf den 60 Kilometern der Stabburselva. Foto: Sebastian Gründler

Der Curve in Action. Kitt und Jens in einer der unzähligen Grundgesteinspassagen auf den 60 Kilometern der Stabburselva. Foto: Sebastian Gründler


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