Heiße-Herzen-Fahrt 2015 – Paddeln für den guten Zweck

Schon fast traditionell versammelten sich am 12. Dezember 2015 verrückte (und normale) Paddlerinnen und Paddler aus ganz Süddeutschland in Vaihingen an der Enz, um noch kurz vor Weihnachten bunt verkleidet und mit fantasievoll dekorierten Booten an der 17. Heißen-Herzen-Fahrt (www.heisse-herzen-fahrt.de) teilzunehmen.

HHF-1-Start

Ziel der seit 1999 bestehenden Veranstaltung ist, möglichst viele Spenden für einen guten Zweck einzusammeln. Bei einer Rekordbeteiligung in diesem Jahr von mehr als 100 Paddlerinnen und Paddler konnten so Spenden im Umfang von 1005€ gesammelt werden. Neben dieser neuen Spendenbestmarke wurde auch locker das vorher ausgelobte Ziel erreicht, die 10 000-Euro-Gesamtspenden-Latte seit 1999 zu überspringen. Dabei gingen die diesjährigen Spenden an die FIDS – Stiftung für behinderte Menschen in Esslingen (http://www.fids-stiftung.org).

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Neben den freiwillig gespendeten Beträgen der Teilnehmer freuen sich die Organisatoren der Heißen-Herzen-Fahrt (Kanujugend des Kanuclubs CJD Kaltenstein Vaihingen/Enz) auch immer über Spenden der Kanuhersteller, die bei der Prämierung der best dekorierten Boote und ideenreichsten Verkleidungen den Gewinnern verliehen werden. Dabei ist Paddelzubehör jeglicher Form natürlich heiß begehrt.

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Die Heiße-Herzen-Fahrt ist jedoch nicht nur Benefizfahrt. Die Teilnehmer und Organisatoren nehmen auch immer die Gelegenheit zum Anlass, um auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und das politische Geschehen hinzuweisen. So sieht man neben bunt oder märchenhaft geschmückten Booten

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auch immer Boote und SUPs mit aktuellem Bezug.

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Die Kanujugend freut sich bereits jetzt auf den 10. Dezember 2016, wenn wieder kurz vor Weihnachten

 

HHF-8-Weihnachtenmöglichst viele Paddlerinnen und Paddler sowie Zuschauer an der 18. Heiße-Herzen-Fahrt teilnehmen.

 

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What’s NEW? Prijon auf der Paddleexpo 2016

Natürlich waren wir von Prijon als einer der führenden Hersteller in der Kajakbranche auch dieses Jahr wieder auf der Paddleexpo, der Fachmesse im Kajakbereich, vertreten. Und das mit Recht! Denn für 2016 haben wir einige Neuheiten! Allen voran unsere beiden neuen Modelle ENDURO 450 und CustomLine CL 470 RELAX.

Unser Messestand

Unser Messestand mit dem neuen CL 470

Auf unserem Messestand gab es allerhand zu sehen. Wir präsentierten unter anderem den neuen ENDURO 450, ein Combiboot und Allrounder für Seen, Flüsse und leichtes Wildwasser, und den offenen Zweier CustomLine CL 470 Relax, für Familien und den Verleih.

Unsere neuen Modelle

Unsere neuen Modelle mit dem Marlin LV

 

Der sagenhaft leichte Marlin LV - 14,9 kg!

Der sagenhaft leichte Marlin LV – 14,9 kg!

 

 

 

Darüber hinaus haben wir es geschafft das Gewicht unseres bisher schon extrem leichten Marlin LV nochmal um 2kg auf sagenhafte 14,9 kg zu verringern!

 

 

 

 

 

Am ersten Tag kam dann auch gleich noch Michael Neumann, seines Zeichens Chefredakteur des KanuMagazins vorbei um uns die beim Paddler’s Pick gewonnenen Preise für unsere Modelle Proteus und Curve 2.5 zu überreichen. Vielen Dank nochmals, wir haben uns sehr über die Preise gefreut!

Übergabe der Paddler's Picks

Übergabe der Paddler’s Picks

 

Alle Details zu allen Neuheiten bei Prijon für 2016 findet Ihr in Kürze bei uns auf der Homepage! 2016 wird ein tolles Paddeljahr, denn mit unseren neuen Produkten macht Kajakfahren noch mehr Spaß!

Piemont / Tessin

Eigentlich wollte ich schon lange wieder einmal ins Piemont, das letzte Mal war schon an die 8 Jahre her. Da kam der Anruf von Toni Prijon sehr gelegen, galt es doch die neuen Boote CURVE und CALI in Aktion zu setzen und das bildlich festzuhalten.

Prominente Mitpaddler sollten Darin McQuoid und Rok Sribar (Team Prijon USA) sein. Da die beiden erst um Mitternacht in München eintrafen war der erste Tag bereits angebraucht, als die drei in Kramsach auftauchten.

Stauwarnungen auf sämtlichen Verbindungen Richtung Süden, ließen uns schnell umplanen. Der Dauerregen während der Nacht hatte ganze Arbeit geleistet und die Brändi war mit 85 cm gut eingeschenkt.

2 Runs sollten es werden, ehe wir uns am späten Nachmittag auf den Weg ins Piemont machten. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Regen auch dort Einzug gehalten hatte. Doch nur kurz konnte das die Stimmung drücken waren doch Gronda, Sorba und Egua randvoll. Starkregen und Hagelschauer am Einstieg der Gronda verliehen dem ohnehin schon spektakulären Ambiente noch den besonderen Touch.

Vier Runs auf der Gronda wurden es im Endeffekt, bis auch die letzte Stelle perfekt mit einem PRIJON CALI / CURVE  zusätzlich “verschönert” werden konnte. Dass wir dann auch noch die Sorba Slides dranhängten verstand sich von selbst, denn der Regen war mittlerweile dem Sonnenschein gewichen und setze das urige Örtchen Rassa im Hintergrund noch mehr in Szene, und schließlich sollte ja auch der Spaß nicht zu kurz kommen 🙂

Nach einem Insidertipp von Olli Grau rundete ein Vier-Gänge-Menü in einem sehr gemütlichen kleinen Restaurant in Rassa diesen tollen Tag ab.

Am nächsten Morgen war es dann endgültig vorbei mit dem Regen und wir fanden uns bei Sonnenschein am Einstieg der Egua wieder. Eine traumhafte Kulisse mit einem richtig steilen Bach der so nebenbei ganz ordentlich gefüllt war.

Mit etwas Wehmut traten wir am Abend die Heimreise an, schließlich wären hier noch jede Menge Bäche zu paddeln gewesen. Doch auf unserem Heimweg lag ja auch noch die Verzasca, und die hatte mit knapp 40 m3 einen recht ordentlichen Pegel.

Nach einer Nacht am Parkplatz wurden wir von der Sonne geweckt und machten uns auf zur mittleren Verzasca. Das glasklare Wasser und der Sonnenschein machten so richtig Lust auf Bootfahren.

Da wir ja nicht zum Vergnügen hier waren (naja eigentlich schon) sondern zum Fotografieren, waren 5 Stunden vergangen ehe wir  am Ausstieg anlangten.

FAZIT: Die Boote ( CALI UND CURVE) machen so richtig Laune auf Paddeln, das Piemont und Tessin ist immer eine Reise wert (und es werden sicher nicht nochmal 8 Jahre vergehen bis zum Wiedersehen) und mit richtig netten, bis dahin zum Teil unbekannten Leuten, macht paddeln noch mehr Spaß.

DONKSCHEA TONI

(Pic´s by Darin McQuoid and Rok Sribar)

Wildwasser-Geheimnisse im nördlichsten Norden Norwegens und Nordschweden! Mit dem Curve auf Expedition…

Jens Reinhold am zweiten Pass auf dem Weg zur Kvaenangselva. Foto: Sebastian Gründler

Jens Reinhold am zweiten Pass auf dem Weg zur Kvaenangselva. Foto: Sebastian Gründler

Neben Hammerstellen und unfahrbaren Passagen gibt es im Mittelstück der Kvaenangselva sogar ein paar ruhige Meter. Foto: Sebastian Gründler

Neben Hammerstellen und unfahrbaren Passagen gibt es im Mittelstück der Kvaenangselva sogar ein paar ruhige Meter. Foto: Sebastian Gründler

Unsere Planungen für die nördlichsten und noch völlig unbekannten Wildwasser in Schweden und Norwegen dauerten fast ein Jahr. Wir haben wochenlang Satellitenbilder studiert, Topo-Karten studiert und im Internet recherchiert – sowie mit vielen Norwegern in langen Emailsessions gesessen.

Die Borselva bietet verhältnismäßig wenig schweres Wildwasser, dafür aber Paddeln in einer sagenhaft schönen Schlucht und ist einer der nördlichsten Flüsse Europas. Foto: Sebastian Gründler

Die Borselva bietet verhältnismäßig wenig schweres Wildwasser, dafür aber Paddeln in einer sagenhaft schönen Schlucht und ist einer der nördlichsten Flüsse Europas. Foto: Sebastian Gründler

Der Aufwand hat sich gelohnt. Wir haben zwei Bäche mit Hubschraubern und 19 neue Flüsse zu Fuß erreicht. Über unendliche Fjells, über Pässe und Seen haben wir unsere Curves zu den Flüssen gebracht – und dort teilweise unwirklich schöne Landschaften und Wildwasser wie aus einer anderen Welt entdeckt.

Kitt und Peter im einsamen Felsenlabyrinth der Divielva. Foto: Sebastian Gründler

Kitt und Peter im einsamen Felsenlabyrinth der Divielva. Foto: Sebastian Gründler

Ein Fazit konnten wir nach einem Monat weit über dem Pokarkreis aber gleich ziehen. Unsere Bootswahl stellte sich als das Beste heraus, was uns passieren konnte. Die Curves 2.5 und 3.0 haben uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, selbst mit Gepäck an Bord. Dank Toni und Prijon kamen wir in den Genuss von gewogen 18,5 kg (!!) Booten – ein Gewicht, was beim aktuellen Creeker-Trend schon fast nicht mehr möglich zu sein scheint. Dadurch waren die fast 150 km, die wir die Boote insgesamt getragen und gezogen haben zwar immer noch eine Fetzenplackerei (die Engländer würden sagen “but we’re having fun…”), aber bei jedem Schritt konnten wir uns an dem Gedanken freuen: immer noch besser als mit einem Schiff das 23 kg oder gar mehr wiegt! Die Agilität im Wildwasser war trotz Gepäck ein echter Traum. Vielleicht können wir mithelfen, 2016 einen neuen Gewichts-Reduzierungs-Trend in Gang zu setzen. Es würde dem Paddelsport gut tun! Einfach weil es mehr Spaß macht!!!

Der Curve in Action. Kitt und Jens in einer der unzähligen Grundgesteinspassagen der Staburselva. Foto: Sebastian Gründler

Nur gut dass der Curve so kontrolliert durch Walzen und Rückläufe fährt, denn nach dieser Stelle auf der Divielva geht es gleich wieder in eine bei diesem Wasserstand unfahrbare Klamm. Foto: Sebastian Gründler

2016 werden wir darüber berichten, mit Bildern, Videos und Beschreibungen in Magazinen.

Kitt und Sebbi

Der Curve in Action. Kitt und Jens in einer der unzähligen Grundgesteinspassagen auf den 60 Kilometern der Stabburselva. Foto: Sebastian Gründler

Der Curve in Action. Kitt und Jens in einer der unzähligen Grundgesteinspassagen auf den 60 Kilometern der Stabburselva. Foto: Sebastian Gründler

Der Curve 3.0 als C1

Die Entscheidung zum Curve 3.0
Da im Handel nur wenige geschlossene Canadier angeboten werden bleibt als Alternative oft nur der Umbau eines handelsüblichen Kajaks. Ich habe bereits einige Kajaks zum C1 umgebaut, aber leider fehlte mir bisher bei allen Umbauten das gewisse Etwas … Nun, das hat sich mit meinem Curve geändert!

Während eines Testivals an der Loisach wurde ich auf den Curve aufmerksam. Als Fan von Flachboden mit ausgeprägten Kanten war mein Interesse nach einem Blick auf das Unterschiff schnell geweckt. Ein weiteres Plus war die breite Luke, die den Einbau eines breiten Sattelsitz erlaubt ohne Probleme beim Ausstieg zu bekommen. Mit 268 cm Länge, 68 cm Breite und einem Volumen von 300 Litern fiel meine Wahl auf den Curve 3.0, der für meine 80 kg bei 173 cm Körpergröße ausreichen müsste. Direkt am nächsten Tag habe ich mir den Curve 3.0 bei Prijon bestellt.

Umbau
Nachdem ich bereits einige Erfahrung im Umbau eines Kajaks zum Canadier habe war die Arbeit an einem Wochenende erledigt. Alle Einbauten sind an den original Löchern befestigt und so kann der C1 jederzeit wieder zum Kajak umgebaut werden.

Die Basis bildet ein U-Profil aus Aluminium, welches als Bodenschiene  dient und an dem alle anderen Einbauten wie Sitz und Bulkhead befestigt sind. Die Bodenschiene wird im Bug von einem der Bootsform angepassten Alu-Flachprofil gehalten, das wiederum an den original Haltebolzen der Prallplatte befestigt ist.

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Der Sattelsitz geht ab Lukenende ca. 10 cm weit ins Heck und stabilisiert so zusätzlich die Bootshülle. Da die Bulkheads alleine nicht genügend Halt bieten habe ich noch einen Hüftgurt angebracht. Die Schnalle kann im Notfall über einen weiteren Gurt geöffnet werden, der unter der Spritzdecke nach außen geführt ist. Mit diesem System lassen sich Spritzdecke und Hüftgurt gleichzeitig öffnen im Falle eines Ausstiegs. Im Moment paddle ich den Curve noch ohne Fußstützen, ich werde allerdings demnächst noch welche nachrüsten für eine noch bessere Kontrolle.

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Die Auftriebskörper sind von Prijon und haben vorne Größe 5 & Hinten Größe  4. Gesamtgewicht nach dem Umbau sind genau 20 kg. Die Kosten für den Umbau lagen bei ca. 100,- €.

Fahrverhalten
Die Jungfernfahrt fand im leichten Wildwasser I-II auf der Leitzach bei gutem Mittelwasserstand statt. Der Curve hat eine höhere Anfangsstabilität als verschiedene andere Creeker mit abgerundeten Kanten. Die extremen Kanten in Kombination mit dem flachen Boden erlauben eine tiefe Knieposition direkt an der Kante, das vermittelt ein gutes Bootsgefühl und erlaubt den Curve exakt zu kanten und zu auch stabil auf der Kante zu halten.

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In Sachen Geschwindigkeit hätte ich aufgrund der Bootsform etwas mehr erwartet, da hatte mein vorheriger Rundboden Creeker die Nase leicht vorn. Trotzdem ist die Geschwindigkeit ausreichend hoch und der Curve lässt sich gut beschleunigen. Boofen lässt sich der Curve problemlos, hier reicht schon ein kleiner Impuls um locker über Walzen oder Stufen zu springen. Surfen in der Welle stellt keine Herausforderung dar, allerdings ist einiges an Bootsbeherrschung für einen stabilen Sidesurf notwendig.

Nach dem Durchweg positiven Eindruck auf der Leitzach war ich mit dem Curve auf dem Eiskanal in Augsburg. Im wuchtigeren Wasser muss der Curve aktiv gepaddelt werden. Das Heck reagiert sensibel auf Presswasser und saugt sich an stärkere Verschneidungen auch mal fest. Das ist aber auch schon der einzige Nachteil der mir aufgefallen ist. Generell reagiert der Curve sofort auf kleinste Gewichtsverlagerungen und Steuerschläge, was ihn zu einem C1 macht der vom Paddler eine gute Technik verlangt dafür aber mit einer top Performance belohnt.

Mein Fazit:
Der Curve macht als C1 sehr viel Spaß:)
Auf leichtem Wildwasser bietet er ausreichend Reserven, während er auf schwerem Wildwasser nach einer sauberen Technik verlangt.

Happy Paddling,
Stefan

Interview mit Thomas de Jager – Yukon River Quest Teilnehmer

Thomas de Jager von Yukon Wide Adventures –  einem sehr erfolgreichen, deutsch- und englischsprachigen Yukon-Tourveranstalter, startet dieses Jahr beim Yukon River Quest, einem der härtesten Kajakrennen der Welt. Über 715km am Stück im Kajak, jeder Paddler mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Thomas nimmt dieses Rennen dieses Jahr zum zweiten Mal in Angriff. Sein treuer Begleiter wird dabei wieder unser Prijon Barracuda RS sein.

Vor dem Start zum Rennen

Wenige Tage vor dem Start haben wir am 18.06.2015 mit Thomas noch ein kurzes Interview geführt:

Prijon: Hallo Thomas, zuerst mal vielen Dank, dass du Dir so kurz vor dem Start des Rennens noch Zeit für uns nimmst. Deshalb gleich meine erste Frage: Wie läuft es mit den Vorbereitungen zum Rennen?

Thomas: Hallo Max, ich habe Anfang April angefangen zu trainieren. Wir haben noch ein Haus auf der anderen Seite von Kanada, in Nova Scotia. Dort habe ich in einem alten Prijon Hai, in dem ich 1982 und 83 (ja richtig) auf der Deutschen Meisterschaft in Abfahrt teilgenommen habe auf dem Meer trainiert. Mehrfach die Woche bin ich ein bis zwei Stunden entlang der Küste gepaddelt. Seit Mai bin ich wieder im Yukon und paddle hier jeden zweiten Tag 19 bis 38 km, meistens abends. Da viele meiner Konkurrenten auf von den schnellen EPIC Kajaks überzeugt sind, habe ich in diesen Jahr fast 6 Wochen damit verbracht, verschiedene EPIC’s Test zu fahren. Allerdings kann ich mich mit den Booten gar nicht anfreunden. Im Bezug auf Komfort, Fahreigenschaften und Top Speed ist der Prijon Barracuda einfach für mich das bessere Boot. An meinem Barracuda habe ich noch ein paar Änderungen vorgenommen. So habe ich die Metalle zur Sitzverstellung entfernt und dadurch den Sitz ca. 3 cm höher bekommen. Dies gibt mir eine bessere Position und Winkel zum Wasser. Ebenfalls habe ich den Sitz soweit wie möglich nach vorne verlagert, damit ich, bei der ganzen Ausrüstung (man muß eine Notfallausrüstung mitführen) im hinteren Bereich besser mit meinem Gewicht trimmen kann. Es war ein Wochenlanges ausprobieren und verstellen. Jedoch bin ich jetzt sehr zufrieden. Der Barracuda läuft einfach super. Im Moment habe ich ein bisschen Probleme mit dem rechten Ellenbogen und der Schulter – Überanstrengung oder Reizung, keine Ahnung ? Ich hoffe, dass kriege ich in den nächsten Tagen noch in den Griff. Das ist dann eigentlich auch schon alles an Rennvorbereitungen. Ich arbeite täglich sehr hart, da brauche ich kein Fitnessstudio :o).

Letzte Vorbereitungen, Fertigmachen in Carmacks

Prijon: Bist Du fit für die diesjährige Ausgabe?

Thomas: Ob ich fit bin ist eine gute Frage. Wie soll ich sagen: “Aus einem alten Gaul kann man kein Rennpferd mehr machen”

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Beim Training

Prijon: Welche Erfahrungen nimmst Du aus dem Vorjahr mit?

Thomas: Ich kenne den Yukon River besser als kaum jemand anders und meine Jahrzehnte Wettkampf- und Kanuerfahrung sind ein großer Vorteil, wie sich im letzten Jahr gezeigt hat. Jedoch hatte ich keine Erfahrung mit Ultrarennen bzw. was mich auf einer solch langen Etappe erwartet. Meine Probleme in Bezug auf Essen & Trinken, Müdigkeit, Komfort an den Füßen, Sitz, Rückenlehne, halt die Kleinigkeiten kenne ich jetzt und kann mich besser im Vorfeld darauf einrichten. Nun weiß ich, was wirklich wichtig ist. Ich denke, dass ich dadurch noch viel Potential habe und meine Zeit erheblich verbessern kann.

 

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Unterwegs auf dem Yukon

Prijon: Was ist dein Ziel für dieses Jahr?

Thomas: Ich habe lang hin und her überlegt, ob ich nochmal starten soll. Mir wurde von vielen Seiten gesagt, dass es sehr erstaunlich ist, bei der ersten Teilnahme ins Ziel zukommen und dann noch auf dem zweiten Platz. Eigentlich sollte ich damit zufrieden sein,…., allerdings ist der zweite Platz auch der erste Verlierer, sag ich mal so lächelnd. Letztes Jahr ist es einfach nicht ganz so gut gelaufen, wie ich mir vorgestellt habe. Schlecht geschlafen an den Nächten vor dem Rennen, dann stimmte meine Verpflegung nicht, habe dadurch Magenkrämpfe und anschließend Durchfall bekommen. Dann habe ich vier Pausen eingelegt, weil es mir gar nicht gut ging, 2-3 mal einen falschen Seitenarm/kanal gewählt und jede Menge Zeit verloren usw. Ich denke, da ist noch jede Menge Potential und gerne würde ich mich in diesem Jahr ganz oben auf dem Podest sehen. Das große Ziel ist den Rekord von 42,5 Stunden zu brechen. Allerdings müssen dafür alle Zeichen richtig stehen. Hochwasser, Rückenwind, ideales Wetter und ein schnelles siebener Voyager Kanu, welches einen auf der Welle oder im Fahrwasser mitzieht. So wurde der Rekord in einem sehr schmalen und schnellen Kajak gefahren, welcher heute beim YRQ nicht mehr zugelassen ist, da er den Spezifikation nicht mehr entspricht. Also den Rekord zu brechen ist fast unmöglich.

Und los geht’s! Der Start in Carmacks

Prijon: Wir drücken Dir in jedem Fall die Daumen und wünschen Dir Viel Erfolg!

Thomas: Ja Ich hoffe, ich konnte Dir Deine Fragen beantworten und einen Eindruck von dem geben, was noch vor mir liegt. Die Zeit läuft, nur noch 6 Tage bis zum Start – am 24.06. werde ich mit Startnummer 6 wieder mit dem Prijon Barracuda an den Start gehen. Während dem Rennen trage ich einen SPOT zum tracking und somit kann man über einen Link meine Strecke bzw. das Rennen verfolgen.

Prijon: Vielen Dank Thomas, wir freuen uns schon auf deinen Bericht nach dem Rennen, hier auf unserem Blog!

 

Anmerkung: Unter diesem Link kann man Thomas live beim Rennen mit-verfolgen: http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0gYrsqxMvR60rBWl061S8nNRRJvaJzZuj

 

Quality is the right environmental choice!

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There is a growing awareness being made by manufacturers of Kayaks right now that they are doing their best for the environment, some are using what they claim to be renewable material such as bamboo, some are saying their ovens for plastic molding are super energy efficient, but at the end of the day a kayak that lasts a long time must be the winning planet saving choice.

Since 2009 we run our own photovoltaic-processor on the roof of our storehouse. With this processor we produce a part of the needed electricity for our production egologically. Environmentally friendly produced electricity fits well for environmentally friendly produced kayaks.

The Material and the manufacturing process of Prijon-HTP-kayaks are egologically acceptable. HTP is groundwater-neutral and food-safe. Both stabilizers and color batches are from organic origin and free of heavy metals.

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For example in Sweden our Partner James Venimore has been selling Prijon kayaks now for over 20 years. In fact James started with Prijon some 25 years ago working in the factory, and back then one of his jobs was the night shift blow molding kayaks. One of the tasks was to take the off cuts and put them through the grinder to be recycled into the next kayak. So even back then there was some thought into how to save material and create as little waste as possible, even though back then the environmental question was much smaller.

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Sending back a Prijon kayak that was worn out or no longer wanted has always been an option. We would strip it of all parts, cut it on the band saw, and feed the pieces into the grinder that then feeds it into a storage silo as recycled material. According to Toni Prijon this happens only “very rarely”.

This is primarily due to the blow molded plastic that has a higher “E” rating for strength in comparison to rotation molded plastic products and is proven in the durability when you just look at the second hand prices for a Prijon against the competing brands. But we can also look at what else gives our kayaks a long life:

A common comment at test days where folk try our kayaks and often competing models on the market, is “wow this is really comfortable”, a key factor for paddling a lot and long periods. Cheaper brands often skip the padded seats, adjustable knee supports and often go for the cheapest rudder / skeg solution so as they are simply priced cheap. Not so with Prijon, comfort is a key element, and any one who has paddled an open section of water for more than 5 hours will tell you, it is vital. If not you wont want to do it again. So it must be the same if you paddle for leisure, the more you will use it, the more likely you wont want to sell it, change or upgrade, after all the kayak you have paddles well, but is also very comfortable and you enjoy the time on the water.

…but, there is a dilemma with the Prijon kayaks, folk have them for a long long time and really do not need to change them. For example James from Sweden has one kayak that is 18 years old. He bought it back from photographer Claes Grundsten, because he wanted it to show even though she had a tough life she is still full functional and her hull lines are as straight as the day she was born.

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So really what makes an environmentally friendly kayak, one that is made of renewable materials and can be recycled, or one that lasts for a long long time, it can be passed on for generations. Seems we – PRIJON – have the answer to both.

 

Thanks to James Venimore/Kajaktiv for the text.

Prijon auf der Globeboot 2015

Die Globeboot läutet Jahr für Jahr den Start in die Saison ein: Kajaks ausprobieren, Probepaddeln, große und kleine Marken treffen, Neues ausprobieren und vor allem: Jede Menge Spaß haben!

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Für die ganze Familie bietet die Globeboot verschiedene Aktivitäten, man kann ganz einfach unter Anleitung Kajakfahren ausprobieren und hat die einmalige Gelegenheit sich kostenlos durch die komplette Modellpalette nicht nur von Prijon zu testen – und das nicht nur an einem Ort sondern in ganz Deutschland!

Egal ob Hamburg, München oder Dresden – Die Hauptattraktion sind immer unsere unzähligen neuen und bewährten Prijon Kajaks!

Die komplette Flotte bereit zum Test

Die komplette Flotte bereit zum Test

Außerdem gibt es noch: Eine Reisemesse, eine Ausstellung von Campingfahrzeugen, Kletterturm, Hochseilgarten, Bogenschießen, einen Orientierungskurs für Kinder, Kochertests, GPS-Tipps, eine MTB-Tour, eine Kinderhüpfburg und vieles mehr…

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Wir sind auch dieses Jahr wieder auf drei Globeboots mit unserer kompletten Modellpalette vor Ort gewesen. Dabei wurde fleißig getestet, ausprobiert, probe-gepaddelt und gefachsimpelt – unsere Kajaks waren ständig unterwegs und immer heiß begehrt – bei Klein und Groß!

Etwa 10.000 Besucher waren alleine am 9. und 10. Mai auf der Globeboot Dresden am Standort Moritzburg. Zu sehen gab es knapp 200 Zelte, 120 Boote und ein umfangreiches Event-Programm.

Der neue Standort der Globeboot München am Chiemsee hat uns alle zwar vor ein paar neue Herausforderungen gestellt, doch man hat gemerkt, dass wir im 4. Jahr schon alte “GlobeBoot-Hasen” sind und daher hat alles super geklappt – am Ende vom Tag waren alle mehr als zufrieden! 🙂

Einen schönen Zeitungsbericht in der Chiemgauer Zeitung und im Traunsteiner Tagblatt gab es obendrauf:

Der Zeitungsartikel in der Chiemgauer Zeitung zur Globeboot

Der Zeitungsartikel in der Chiemgauer Zeitung zur Globeboot

Von der Hamburger Globeboot findet Ihr hier ein schönes Video mit Impressionen:

Die Globeboots sind für uns sehr wichtige und gute Veranstaltungen, da wir viele Kontakte zu neuen Kunden knüpfen können, Familien ins Kajak bringen und die Organisation immer so aufgebaut ist, dass auch die ganze Familie den ganzen Tag Spaß haben kann.

Das Globeboot-Areal von oben

Das Globeboot-Areal von oben

Deshalb freuen wir uns schon auf die Globeboots 2016 – und vor allem auf Euren Besuch und Eure lachenden Gesichter beim und nach dem Paddeln 🙂

Mehr Infos zur Globeboot findet Ihr hier: https://www.globetrotter.de/info/globeboot

 

Flüsse voller Leben – Protestpaddeln und Unterschriftenaktionen

Wir Paddler setzen uns auch 2015 für den Erhalt unserer Flüsse ein – bitte helft mit!

Hier folgen kurze Infos zum Protestpaddlen an der bayerisch-österreichischen Salzach, an den Tiroler Flüssen Ruetz und Sanna, sowie eine Liste mit online Aktionen.


Do 4. – So. 7. Juni 2015 – Paddeln und Feiern für das Tiroler Wildwassers!

Das Tiroler Wildwasser und insbesondere die Ruetz sind akut von Kraftwerksplänen bedroht. Das Kajakfestival wird dieses Jahr ein starkes Zeichen für den Erhalt des Tiroler Wildwasser setzen!

(c) Bernhard Steidl S2S

(c) Bernhard Steidl S2S

Wo: 6167 Neustift im Stubaital
Infos: http://www.kayak-tyrol.com/2015/02/kajakfestival-tirol-04-06-07-06-2015


Sa 20. Juni 2015 – Paddeln für eine frei fließende Salzach!

Die in Salzburg begonnene Renaturierung Naturpark Salzachauen wollen wir auch in Bayern und Oberösterreich. Hunderte Paddler für ein Nein zur Kraftwerkskette und ein Ja zum Naturfluss Salzach!

(c) Klaus Leidorf  Land Salzburg

(c) Klaus Leidorf Land Salzburg

Wo: 84489 Burghausen
Infos: http://www.docdroid.net/yob5/salzach-programm-20-06-2015.pdf.html


Sa 27. Juni 2015 – Sanna Riverfest II!

300 Paddler haben letztes Jahr gegen die Kraftwerkspläne an der Sanna demonstriert (s. Bericht hier im Prijon Blog). Noch größer soll die 2. Auflage des Sanna Riverfests werden!

(c) Flüsse voller Leben

(c) Flüsse voller Leben

Wo: 6500 Landeck
Infos: Demnächst auf http://www.sportcamptirol.at


Hier ist die Liste mit den Flüsse Unterschriften Aktionen!

Ja und auch hier im Internet gibt’s jede Menge zu tun! Fluss Petitionen 2015

(Liste öffnen und in der Liste einfach auf die http… Links klicken)


Danke fürs Mitmachen! Wünsch euch allen einen super Sommer am Wasser!

Peter Feldhammer, Flüsse voller Leben

Prijon beim XXL-Paddelfestival Markkleeberg

Vom 1. bis zum 3. Mai 2015 hat wieder das XXL Paddelfestival auf dem Gelände des Kanupark Markkleeberg stattgefunden. Selbstverständlich waren auch wir mit einer grossen Flotte an Testbooten, vom nagelneuen CURVE 2.5 Wildwasserboot bis zum superleichten Marlin LV Carbon Vakuum Injection, vertreten und haben zudem noch unseren Curve Boatercross als absolutes Highlight veranstaltet. 3 Tage lang wurde getestet, getestet und nochmal getestet. Noch vor dem offiziellen morgendlichen Beginn standen schon die ersten testhungrigen Paddler bei uns am Stand um sofort auf dem Wasser zu sein sobald die Pumpen laufen.

Die Testflotte

Die Testflotte steht bereit

 

Und los!

Und los!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt über 1000 Paddler, weit über 20.000 Fahrten auf der Wildwasserstrecke und 6000 Zuschauer in drei Tagen machten die dritte Auflage des Paddelfestivals zu einem denkwürdigen Saisonstart. Beratungsgespräche, alle Boote ständig auf dem Wasser und anschließendes Fachsimpeln – das ist das Paddelfestival.

Sitzprobe im Curve 2.5

Sitzprobe im Curve 2.5

Gregor im Beratungsgespräch

Beratungsgespräch

Fachsimpeln

Fachsimpeln

Am Samstag Mittag veranstalteten wir wieder den fast schon legendären Curve Boatercross. Diesmal ging es in den 6-er Heats richtig rund! Zwei Paddler pro Heat kamen ins Finale und diese beiden Plätze waren heiß umkämpft, schließlich winkte dem Gewinner ein nagelneuer CURVE 3.0 als Preis! Für spektakuläre Szenen sorgten die beiden, als Überraschung in die Strecke eingebauten, Tore – ein Abwärts- und ein Aufwärtstor das kurz vor Schluss die Rennen oftmals noch entscheidend veränderte!

Treffen sich zwei CALI beim Boatercross

Treffen sich zwei CALI beim Boatercross

Bei der Siegerehrung gab es dann viele glückliche Gesichter:

Die glücklichen Gewinner beim Curve Boatercross

Die glücklichen Gewinner beim Curve Boatercross

Und da es beim XXL-Paddelfestival ja hauptsächlich ums Paddeln geht, hier noch ein paar Impressionen:

Gregor rockin' the Kanupark

Gregor rockin’ the Kanupark

Eine perfekte Kombination...

Eine perfekte Kombination…

Curving

Curving

Peter in seinem Element

Peter in seinem Element

Curving

Curving

Peter beim Cartwheel

Peter beim Cartwheel

Toni beim Kerzeln

Toni beim Kerzeln

Curving

Curving

Schnell-schnell aufs Förderband

Schnell-schnell aufs Förderband noch eine letzte Runde

>> Und hier gehts zum Video <<

Das Paddelfestival 2015 war wieder ein voller Erfolg! Wer dieses Jahr nicht dabei war sollte sich den Termin in jedem Fall für 2016 vormerken, denn dieses Festival sollte man mal miterlebt haben. An dieser Stelle vielen Dank an alle Testpaddler, für die tollen Gespräche und die super Stimmung auf dem Festival! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr 🙂